Laptop und Notizblock auf Schreibtisch

Dialogmarkt zur geplanten Wasserstoffleitung


Der Fernleitungsnetzbetreiber Thyssengas lädt im Mai und Juni zu öffentlichen Dialogmärkten entlang des geplanten Trassenverlaufs der Wasserstoff-Leitung Emsbüren-Dorsten ein. Die Abendveranstaltungen bieten allen Interessierten die Möglichkeit, sich über die aktuelle Planung des Vorhabens zu informieren.

„Uns ist es wichtig, dass Menschen vor Ort nicht nur informiert werden, sondern ihre Fragen direkt mit den zuständigen Fachleuten klären können“, sagt Projektleiter Hubert Jesolowitz. Bei den Dialogmärkten stehen Fachexperten an verschiedenen Themeninseln für persönliche Gespräche zur Verfügung, erläutern den aktuellen Planungsstand und beantworten offene Fragen.

Die Dialogmärkte werden an verschiedenen Terminen in den Kommunen Ochtrup, Coesfeld, Dorsten, Emsbüren, Heek und Reken angeboten. In Ochtrup findet er statt am

10. Juni 2026
von 18-21 Uhr
in Althoff's Landhotel  (Metelener Damm 14)



Über das Projekt

Die rund 100 Kilometer lange Wasserstoff-Leitung zwischen Emsbüren in Niedersachsen und Dorsten in Nordrhein-Westfalen ist Teil des Nord-Süd-Korridors des deutschlandweiten Wasserstoff-Kernnetzes. Über diesen soll Wasserstoff von der Nordseeküste und aus den Niederlanden importiert und zu Industrie, Mittelstand und Kommunen im Ruhrgebiet weitertransportiert werden.

Die Raumverträglichkeitsprüfung für den Abschnitt in Nordrhein-Westfalen wurde dieses Jahr im Februar abgeschlossen. Damit liegt ein raumverträglicher Trassenkorridor als Grundlage für die weitere Planung vor. Derzeit arbeitet Thyssengas an der Detailplanung des konkreten Leitungsverlaufs innerhalb dieses Korridors und bereitet die Antragsunterlagen für das Planfeststellungsverfahren vor.

Mehr zum Projekt: h2-emsbueren-dorsten.de

 

Die Thyssengas GmbH ist ein deutscher Fernleitungsnetzbetreiber. Hauptsitz des Unternehmens, das im Jahr 2021 sein 100-jähriges Bestehen gefeiert hat, ist Dortmund. Thyssengas betreibt ein rund 4.400 Kilometer langes Gasnetz – zum Großteil in Nordrhein-Westfalen, einzelne Leitungen aber auch in Niedersachsen. Darüber werden sowohl nachgelagerte Verteilnetzbetreiber als auch Industriebetriebe und Kraftwerke versorgt. Für die klimaneutrale Zukunft setzt Thyssengas auf den gasförmigen Energieträger Wasserstoff.