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Silvester 2021 ohne Krach


Nachdem bereits der vergangene Jahreswechsel ruhiger war als die vorherigen, appellieren Bürgermeisterin Christa Lenderich und Erste Beigeordnete Birgit Stening erneut an alle Ochtruperinnen und Ochtruper, an Silvester komplett auf das Abbrennen von Feuerwerk vor der Haustür zu verzichten. Sie verweisen auf die Belastung für Rettungs- und Pflegekräfte sowie Feuerwehr, Polizei und Ordnungsamt durch die Corona-Pandemie.

In den Krankenhäusern gibt es derzeit wieder eine angespannte Situation durch den erhöhten Behandlungs- und Pflegebedarf an Covid19-Patienten. Jede Behandlung eines Verunglückten sorgt für eine zusätzliche Belastung des Klinikpersonals, das mittlerweile seit mehr als anderthalb Jahren unter außerordentlichem Druck steht.

„Verzichten Sie daher auch dieses Jahr auf das private Feuerwerk vor der Haustür! Damit zollen wir den Pflegekräften und auch den Patienten in den Kliniken unseren Respekt“, appelliert die Bürgermeisterin.

Auch der Jahreswechsel 2021 auf 2022 steht im gesamten Land ohnehin wieder unter strengen Beschränkungen. Es gelten die neuen Kontaktbeschränkungen – zunächst bis zum 12. Januar 2022 – und auch die Bundesregierung hat zum zweiten Mal in Folge den Verkauf von Feuerwerkskörpern der Kategorie F 2 - also die klassischen Raketen und Böller für die Silvesternacht – untersagt.

Dennoch besteht in NRW – und damit auch in Ochtrup - kein generelles Böller-Verbot. Vielmehr sei der freiwillige Verzicht auf das Zünden und Abbrennen von immer noch vorrätigem Feuerwerk sei ein Akt der Vernunft und der gegenseitigen Rücksichtnahme, so Lenderich und Stening.

Die Feuerwehr, der Rettungsdienst und auch die Polizei müssten in der aktuellen Lage nicht unnötig und über Gebühr in Anspruch genommen werden. Angesichts der Gesamtlage erhoffen sich die Verantwortlichen aber insgesamt eine ruhige Nacht.