Laptop und Notizblock auf Schreibtisch

Vorsorge statt Sorge


Mit dem Blick auf den Ukraine-Krieg rückte auch ein möglicher Stromausfall verstärkt ins öffentliche Bewusstsein. Die Gefahr einer akuten Gasmangellage scheint zwar - vorerst - abgewendet, aber das Risiko eines Katastrophenfalls durch Cyberangriffe, Extremwetterlagen oder andere Bedrohungsszenarien nimmt insgesamt zu, und Behörden sollten darauf vorbereitet sein. Krisenprävention und Krisenmanagement gehören daher zu ihren Kernaufgaben.

Einen großflächigen, langanhaltenden „Blackout“ hält die Bundesnetzagentur zwar nicht für gänzlich ausgeschlossen, aber für äußerst unwahrscheinlich. Doch auch im sichersten Stromnetz Europas gilt laut Risikoanalyse der Bundesregierung: „Kurze Stromausfälle können immer wieder auftreten. Sie sind regional begrenzt und halten in der Regel nur wenige Minuten oder Stunden an.“ 
Für alle denkbaren Szenarien gilt: Wer vorsorgt, muss sich weniger Sorgen machen. Unter dem Hashtag #besserbereit  ist daher eine Kampagne der Landkreise, der kreisfreien Städte und der Bezirksregierung Münster gemeinsam mit den Katastrophenschützern und Krisenstäben des Regierungsbezirks gestartet, bei der auf verschiedenen Kanälen Tipps und Hinweise zur Selbstvorsorge in Krisenfällen gegeben werden.

Auch die Stadt Ochtrup bereitet sich auf eine mögliche Notfallsituation vor. Der Stab für außergewöhnliche Ereignisse (kurz: SAE), der auf örtlicher Ebene agiert, ist eng mit dem Krisenstab des Kreises Steinfurt verbunden. Letzterer hat für den Fall der Fälle sogenannte Katastrophenschutz-Leuchttürme für jede Kommune vorgesehen. In Ochtrup wäre ein solcher Anlaufpunkt die Stadthalle (Gronauer Str.1), die mit einem leistungsstarken Notstromaggregat ausgestattet wird. Hier gäbe es im Notfall immer Licht, Wärme, Unterstützung und Informationen für die Bürger/innen.

Auf dieser Seite finden Sie Tipps und Links zu Hinweisen, um sich über die aktuelle Lage zu informieren, vorzubereiten und für sich selbst gut zu sorgen.